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Wissenswertes über meinen Hund

Der Hund

Der beste Freund des Menschen


Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die unter natürlichen Bedingungen (z.B. bei den australischen Wildhunden, den Dingos) ihr ganzes Leben in einem Rudel zubringen. Wer einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Opferbereitschaft und Geduld benötigt.

Für die Haltung in einer Etagenwohnung sind eher kleinere Hunde geeignet. Ein großer Hund passt besser in ein Haus mit Garten. Doch ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung, grundsätzlich gilt: Nur wer viel Zeit hat, sollte sich einen Hund anschaffen. Jeder Hund braucht viel Ansprache, eine gute und konsequente Erziehung und ausgiebige Spaziergänge. Darüber hinaus gibt es rassenspezifische Eigenschaften, die im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen.

Windhundrassen z. B. haben ein besonders ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis. So genannte Jagdhundrassen wollen besonders beschäftigt sein und folgen ihrem Jagdinstinkt relativ leicht. Manche Rassen, wie etwa der Labrador Retriever, haben ein ausgeprägtes Schwimmbedürfnis. Mit einem Hund müssen alle Familienmitglieder zurechtkommen, und Kinder brauchen bei der Erziehung des Hundes die Hilfe der Erwachsenen, damit er sich harmonisch in die Familie eingliedert. Nicht alle Hunde sind für Familien mit Kindern gut geeignet. Wer sich genau informiert, hat die besten Voraussetzungen, den richtigen Hund zu finden.




 

Tierschutz im Ausland

Tierschutz im Ausland

Die Einstellung der Menschen zu Tieren ist im Ausland sehr unterschiedlich. Sie unterliegt religiösen, kulturellen oder traditionellen Gegebenheiten, die sich von unseren Sitten und Empfindungen unterscheiden. In vielen Ländern Süd- und Osteuropas, aber auch in Ländern außerhalb der EU spielt Tierschutz keine große Rolle. Das gilt für den Umgang mit Hunden und Katzen ebenso wie für die Behandlung von Tieren in der Landwirtschaft.

Urlauber werden in diesen Ländern meist ganz unfreiwillig mit dem Thema „Tierschutz“ konfrontiert – wer kennt nicht die Scharen herrenloser Katzen und Hunde, die sich in Hotelanlagen oder auf Stränden in der Nähe des Menschen aufhalten und darauf warten, ein paar Essensreste oder Streicheleinheiten zu ergattern.

Veranstaltungen wie der spanische Stierkampf oder Windhundrennen gehen auf Kosten der Tiere. Wer dieses Tierleid nicht unterstützen will, überlegt sich schon bei der Reiseplanung, ob er in bestimmte Länder wegen ihres Umgangs mit Tieren überhaupt reisen möchte. Auch durch eine bewusste Ernährung können Urlauber Einfluss auf Haltungsbedingungen und Jagdmethoden im Ausland nehmen.